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Weiterführende Texte:

Spiral Dynamics
Die integrale Theorie und Praxis Ken Wilbers
Conscious Capitalism – Bewußter Kapitalismus
Conscious Consumers – bewußte Konsumenten als Game Changer
Werte-Index
Sustainability Image Score
Die neuen Regeln im Marketing – Customer Decision Journey
Ethischer Konsum

Spiral Dynamics

Menschen denken ganz unterschiedlich. Bruder und Schwester, Ehemann und Ehefrau, Manager und Angestellter, Lieferant und Kunde können ganz verschiedene Weltanschauungen und Werte haben. Menschen in demselben Büro oder Familien, die Tür an Tür leben, scheinen manchmal meilenweit voneinander entfernt zu arbeiten oder zu leben. Mitarbeiter in einem Unternehmen haben ganz unterschiedliche Vorstellungen von dessen Strategie, Auftrag und Sinn. Staaten auf demselben Planeten existieren kulturell und politisch in völlig verschiedenen Welten. Warum?

Spiral Dynamics™ (abgekürzt auch SD™) gibt einen Schlüssel zu den verschiedenen Antworten auf diese Frage. Es ist ein Modell, das es erlaubt, über diese Vielschichtigkeit der menschlichen Existenz nachzudenken und etwas Ordnung und Vorhersehbarkeit in das scheinbare Chaos der menschlichen Angelegenheiten zu bringen. Es liefert einen begrifflichen Rahmen, um die Entwicklung von Weltanschauungen zu verstehen, und ein theoretisches Gerüst zur Analyse von Situationen und zur Planung geeigneter Maßnahmen.

Basierend auf der Forschung und Theorie von Dr. Clare W. Graves beschreibt das Modell, wie Ebenen der menschlichen Entwicklung z. B. in Form von Wellen auftauchen und durch Individuen und Gruppen hindurchfließen. Es beschreibt bio-psycho-soziale Systeme entlang eines Kontinuums, die zusammen eine sich ausdehnende Spirale bilden.

Ausführliche Beschreibung des Konzeptes von Spiral Dynamics

 

Die integrale Theorie und Praxis Ken Wilbers

Ken Wilber hat den Versuch unternommen, die Erkenntnisse von Philosophie, Psychologie, westlichen und östlichen Weisheitslehren, systemischen Erlenntnissen und der Soziologie in ein übergreifendens Modell zu fassen. Das Ergebnis ist das AQUAL-Modell, ein Konzept um Themen aller Art aus vier grundlegenden Perspektiven als ein Ereignis mit (mindestens) vier unterschiedlichen Dimensionen oder Aspekten zu betrachten.

Ken Wilber über seine Arbeit: „…Anders gesagt, suchte ich nach einer Weltphilosophie. Ich suchte eine integrale Philosophie, die auf glaubwürdige Weise die vielen pluralistischen Zusammenhänge aus Wissenschaft, Moral, Ästhetik, östlicher wie westlicher Philosophie und den großen Weisheitstraditionen der Welt miteinander verknüpfen würde. Nicht auf der Detailebene – das ist letztendlich unmöglich – aber auf der Ebene der Orientierungs-Verallgemeinerungen: um aufzuzeigen, dass die Welt tatsächlich eins ist, ungeteilt, ganz und in jeder Hinsicht mit sich selbst verbunden: eine holistische Philosophie für einen holistischen Kosmos: eine Weltphilosophie, eine integrale Philosophie.“

Wilber gilt Vielen als „Einstein der Bewußtseinsforschung“

Viele vertiefende Informationen auf der Website des Integralen Forums

 

Conscious Capitalism – Bewußter Kapitalismus

John Mackay, einer der Gründer von Whole Foods (der wetweit größten Bio-Ladenkette aus den USA) hat in einem spannenden Artikel sein Konzept des „Bewußten Kapitalismus“ beschrieben. Es beginnt damit, dass fast jeder echte Gründer eine Idee hat, die nicht primär darin begründet ist, Profit zu maximieren. Ausgehend von dieser Erfahrung beschreibt er ein Konzept, wie alle Partner im Business bewußt, wertschätzend und daduruch wertschöpfend zusammenarbeiten können. Auch wenn „Kapitalismus“ in Deutschland schon fast negativ behaftet ist, so ist es doch wohl das einzige System, das überhaupt funktionieren wird. Die Frage ist nur, wie die Rahmenbedingungen und die Grundwerte definiert sein sollen.

Der vollständige Aufsatz – allerdings auf englisch – zu „Bewusstem Kapitalismus“

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Conscious Consumers – bewußte Konsumenten als Game Changer

Bewußte Verbraucher zwingen Unternehmen zum Umdenken. Die Ergebnisse stammen zwar aus den USA, aber sie zeigen einen langfristigen Trend auf: Eigenschaften wie Energieeffizienz, faire Arbeitsbedingungen oder Nachhaltigkeit wird immer mehr von Unternehmen und ihren Produkten erwartet. Bislang konnten sich Firmen durch Berücksichtigung dieser Punkte noch positiv abheben. Doch es wird nicht mehr lange dauern und das Fehlen solcher Aktivitäten wird vom bewußten Konsumenten konsequent abgestraft. (s. auch „Sustainability Image Score” weiter unten)

Hier gibts eine Zusammenfassung der Studie (englisch)

Werte-Index

Der Werte-Index 2012 analysiert die User-Diskussion im deutschen Web sowohl quantitativ als auch qualitativ. Er zeichnet ein differenziertes Bild davon, welche Bedeutung welche Werte in den Augen der User haben. Darüber hinaus zeigt er Unternehmen, wie sie diese Werte in ihrer Praxis anwenden und umsetzen können. Denn Werte werden für Unternehmen zum primären Unterscheidungsmerkmal. Sie sind die Basis für Vertrauen und die Voraussetzung für Resilienz. Für Unternehmen und Konsumenten gilt es einmal mehr zu teilen. Dieses Mal sind aber nicht Daten oder Ideen gemeint – dieses Mal geht es um die Vorstellungen von einer besseren Welt.

Hier geht es zu einem Überblick. Die Publikation „Werte-Index 2012“ ist kostenpflichtig.

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Sustainability Image Score

Dies ist eine repräsentativen Nachhaltigkeitsstudie mit mehr als 7.600 Befragten, die von Facit Research im Auftrag der Serviceplan Gruppe durchgeführt wurde. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nachhaltigkeitsakzeptanz bei allen bereits 2011 gemessenen Unternehmen gesunken: Das lässt sich nicht mit der Performance einzelner Unternehmen erklären – es deutet eher auf einen generellen Wandel in der Gesellschaft hin. Die Verbraucher sind kritischer geworden: Die allgemeine Erwartungshaltung der Konsumenten steigt und im Gegenzug sinkt die Glaubwürdigkeit von Unternehmen.

Eine schöne Zusammenfassung findet sich hier…

 

Die neuen Regeln im Marketing – Customer Decision Journey

Der Harvard Business Manager veröffentlichte einen Aufsatz vom McKinsey Mann David Edelman, der seine Erkenntnisse über das Entscheidungs-, Kauf- und Loyalitätsverhalten des modernen Konsumer in Zeiten des 8social) Internets auf den Punkt bringt. Die wesentlichen Punkte: die Betonung auf den Point of Sale und breite Markenwerbung sind oft verschwendetes Geld, die Kaufentscheidungen fallen mittlerweile oft an anderen Punkten. Er beschreibt dies als „Customer Decision Journey“. (Anmerkung: im Online Marketing wird diese „Customer Journey seit ca. 2010 gemessen und ausgewertet um damit Budget-Optimierungen zu erzielen).

Hier ein Überblick über diese und andere Publikationen im Harvard Business Manager

 

Ethischer Konsum

Die Otto Group hat bereits 2009 die Studie „Die Zukunft des ethischen Konsums“ in Auftrag gegeben. Demnach sparen die Deutschen trotz der wirtschaftlich angespannten Lage deutlich weniger beim sogenannten ethischen Konsum als beim allgemeinen Einkaufsverhalten. Ethischer Konsum bezeichnet ein Verhalten, bei dem die Konsumenten Wert auf ökologische und soziale Kriterien legen. Dazu gehört zum Beispiel der Kauf von fair gehandeltem Kaffee. „Die Wirtschaftskrise hat das Verlangen der Konsumenten nach Fair Play enorm gesteigert. Heute steht ethischer Konsum für die Sehnsucht nach Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Beständigkeit“, erklärt Peter Wippermann, der Leiter der Otto-Studie.

Die Studie läßt sich in Slideshare betrachten

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