Dystopie ist überwindbar
Besprechung von „Hinter der Zukunft“

Heute, am 16.12.21, erlebte ich eine sehr angenehme Überraschung: die ausführliche Besprechung meines Romans „Hinter der Zukunft“ im online Magazin rubikon. Der Rezensent hat die – wie ich sagen darf – sehr positive Kritik angereichert mit aktuellen Beispielen, die bereist im Buch vorweggenommen sind. Ein paar Zitate mögen dies verdeutlichen:

Dystopie ist überwindbar

„Dieser Roman ist in der Tiefe so nah der Realität wie fast kein zweiter. Das dazugehörige Genre nennt sich zu Recht „Near-Fiction“. Die Fiktion vermag es, die Menschen für aktuelle (Fehl-)Entwicklungen zu sensibilisieren oder diese sichtbar zu machen. „Hinter der Zukunft“ ist ein niedergeschriebener Ideologie-Frühjahrsputz.“

Natürlich darf die Analogie zu den berühmtesten Dystopien nicht fehlen. Zwei Szenarien, die seit einiger Zeit so häufig wieder gelesen, zitiert, gefürchtet werden:

„Aber was diese Beschreibung einer Dystopie von Orwells und Huxleys Romanen unterscheidet: Man schlägt das Buch bei der letzten Seite zu, ohne dass man danach den Drang verspürt, sich das Leben zu nehmen.“

Gibt es eine Kraft in uns, die stärker ist als zig Billionen Dollar, die digitale Total-Datensammlung und die tägliche Angst? Das ist die Hoffnung:

„Im Zentrum des Romans steht der unzerstörbare Kern der Menschlichkeit. Oder auch der „gesunde Anteil“, wie Traumaforscher Franz Ruppert sagen würde. Es ist dieser durch keinen Totalitarismus der Welt zu vernichtende Wesenskern dessen, was den Menschen menschlich macht.

Und als Fazit

„Thomas Eisinger zeigt mit seinem Werk, dass sich der Mensch selbst in der schwärzesten Dunkelheit immerzu dem Licht zuwenden kann, Widerständen trotzen, sich selbst ermächtigen und wie eine kleine Blume oder ein Grashalm den Asphalt durchbrechen kann. Das ist die Kernbotschaft des Romans. Ein Roman, der die Leser auf den ersten Seiten in einer dunklen Höhle empfängt. Diese Höhle erhält im Leseprozess immer mehr Löcher, durch die Licht hineinströmt. Das Licht einer Zukunft, die nicht von Weltuntergang-Prognosen gezeichnet ist. Sondern eine Zukunft mit zahlreichen, dem Menschen offenstehenden Möglichkeiten. Möglichkeiten, um eines Tages „hinter der Zukunft“ in einer anderen Welt zu leben. Eine Welt, die vielleicht nicht politisch korrekt ist, aber stattdessen „menschlich“ korrekt.“

Dem möchte ich nichts mehr hinzufügen. Meine Hoffnung ist es, dass sich dieses Licht gerade jetzt – nach der Wintersonnwende! – mehr und mehr ausbreiten möge.

Hier geht es zur vollständigen Rezension im rubikon: Dystopie ist überwindbar von Nicolas Riedl

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